Wellness oder: What makes you relaxed?

Bericht über den Wellness-Nachmittag

Es war ein sonniger Freitagnachmittag, an dem 10 temperamentvolle Kinder ins Pfarrheim von St. Willehad gestürmt kamen. Diese wurden empfangen von der Wellness-Crew des Jugendteam Wilhelmshaven – das heißt Freddy, Charlotte, Lena und mir. Durch unsere „langjährige praktische Erfahrung in diesem Beruf“ wussten wir, was die Aktion von uns forderte. Es galt aus sämtlichen Lebensmitteln, Rezepten, Musik und Anleitungen einen geeigneten Ablauf auf die Beine zu stellen.

Aber was wären wir, wenn wir das nicht schaffen würden? Also starteten wir pünktlich mit einer Vorstellungsrunde, um dann unser Wellness Programm zu beginnen. Zu allererst stand Yoga auf unserem Plan. Nachdem sich also alle gemütlich auf den Decken verteilt hatten, probierten wir sämtliche Figuren, wie zum Beispiel die berühmte Yogaposition im Schneidersitz oder den nach oben gebogenen Rücken aus. Auch dabei war der brüllende Affe, wobei man sich mit den Fäusten auf die Brust klopfen musste. Ab diesem Zeitpunkt waren zu mindestens alle Lachmuskeln auf Entspannung eingestellt.

Nach dem Yoga ging es dann tiefenentspannt an die Lebensmittel. Natürlich waren diese nicht zum Essen gedacht, sondern der Quark mit Salz und Honig landete ebenso wie sämtlicher Tee, Öl mit Mandelstücken und weiteren skurrilen Masken auf dem Gesicht, den Ellenbogen und den Händen. Den einen oder anderen zierten auch noch zwei Gurkenscheiben auf dem Augenpaar. Auch wurden die Köpfe fleißig über die Kamillenteeschüssel gehalten. Nachdem die meisten alle Beautyprodukte einmal durchprobiert hatten, glänzten sie stärker als manch ein Stern am Abendhimmel. Natürlich wurde das Zeug auch hinterher wieder abgewaschen und die Haut mit Creme gepflegt.

Damit der Magen dennoch nicht zu kurz kommt, gab es Wellness Kekse und Wellness Cornflakes, passend zum Nachmittag. Abschließend waren dann Seele und Muskeln noch mal an der Reihe, denn es gab noch ein paar Massagen, die einen gleichzeitig durch eine Traumwelt führten.

So schnell wie alle gekommen waren, waren sie dann auch schon wieder weg. Wir hatten alle einen superentspannten Nachmittag. Und wir hoffen auf ein nächstes Entspannen mit euch!

Eure Saskia

Schnee satt in Marxen

Ein (persönlicher) Erlebnisbericht

Marxen Ostern 2013

Als ich im Januar überlegte, welche Aktivität sich für die Osterferien eignen könnte, hatte ich „so eine Ahnung…“ – ich wollte auf „Nummer-Sicher“ gehen und buchte eine Hütte statt den Winter herauszufordern und eine Übernachtung im Freien zu planen wie im letzten Jahr. Gut so!

Als wir am Sonntag also über die Autobahn fuhren und uns die vereisten Autos entgegenkamen wurde klar, dass es keinen Frühling in Marxen geben würde. Vorsorglich hatte ich allerhand Rutschgerät (2 alte Snowboards) eingepackt, die wir ausgiebig nutzten!

9 Jungs hatten sich angemeldet – allesamt keine Unbekannten. Wir waren schon einige Male zusammen unterwegs und so wussten wir, was wir voneinander zu erwarten hatten…! Die Vorfreude war groß und als die Hütte angeheizt und mit Kerzenlicht beleuchtet war, waren alle restlos zufrieden – nicht zuletzt wegen der leckeren Pfannkuchen am Abend! Das Kerzenlicht hatte übrigens einen tieferen Sinn: Es gibt in der Hütte weder Strom noch eine Heizung noch fließendes Wasser. Die Pfannkuchen entstanden auf einem echten Holzofen, das Wasser schleppten die Jungs in Eimern von der Pumpe in die Hütte und wer die Toilette aufsuchen wollte … ach lassen wir das!!!

Am Abend spielten wir Werwolf. Ich bin immer wieder überrascht und begeistert, mit wie viel Ausdauer und Spaß alle dieses Spiel spielen! Geschlafen wurde „im Dach“ – auf dem Schlafboden. Ein Matratzenlager.

Der nächste Morgen: Es hatte kräftig geschneit. Ein Wintertraum. Die Hütte liegt idyllisch im Wald an einem Hang oberhalb eines kleinen Flüsschens. Da schmeckt der frisch gebrühte Kaffee doppelt gut. Den kann ich zunächst alleine genießen, denn alle – auch die Betreuer Matthias und Martin – schlafen noch oder sie tun zumindest so. Als das Feuer den Raum angeheizt hat, tummeln sie sich dann doch alle am Frühstückstisch! Schlechte Laune? Morgenmuffel? Weit und breit nicht zu sehen!

Wir fahren zum Schwimmen nach Buchholz. Da wir warten müssen gibt es eine sehr ausgiebige Schneeballschlacht im nahegelegenen Wald. Das Schwimmbad ist „sportlich“! Keine Rutsche, kein Whirlpool – aber ein Sprungturm! Was wollen wir mehr?

Sportlich wird es auch am Nachmittag: Mit den alten Snowboards düsen wir die teils steilen Hänge an der Hütte runter. Einige Jungs haben mal einen Kursus belegt und haben sichtlich Talent!

Am Abend nach einem sehr leckeren Essen („Spaghetti Bolo“!) spielen wir noch einige Runden „Werwolf“. Diesmal darf ich mitspielen, da die Jungs reihum den Spielleiter machen.

Zur „guten Nacht“ geben Martin und ich noch ein kleines Hauskonzert und fast hätten wir uns gewünscht in der Hütte einzuschneien – ganz einfach weil es wahnsinnig viel Spaß gemacht hat und eine wunderschöne Stimmung herrschte.

Und so beende ich meinen persönlichen Reisebericht mit einem Fazit: Diese Fahrt war wieder einmal absolut gelungen. Die Jungs haben es verstanden, sich zu beschäftigen, wir haben viel zusammen gespielt (Karten, Halli-Galli, …), der Alltag wurde gemeistert (Holz hacken, Feuer machen, Wasser holen) und eine Zufriedenheit machte sich breit: alle fühlten sich wohl. Das schreit nach Mehr!

Also auf ein Neues!

Thomas „Thommy“ Kurth

Zeugnisferien – auf nach Wöpse!

Wöpse 2013

Abschalten vom Schulalltag konnten 14 Jungen und Mädchen der 5. und 6. Klassen während einer Kurzfreizeit in „Wöpse“ bei Bruchhausen-Vilsen. Eingeladen dazu hatte das Jugendteam der katholischen Kirchengemeinde zusammen mit Schulsozialarbeiter Thomas Kurth. Geländespiele, GPS-Ralleys, Streifzüge durch den angrenzenden Wald und lustige Abendrunden machten die drei Tage zu einem tollen Erlebnis für alle Kinder.

Besonders schön war die Unterkunft – ein Selbstversorgerhaus „mitten im Nirgendwo“ mit tollen Freizeitangeboten und einem schönen Gelände.

Die Freizeit wurde begleitet von Betreuern des Jugendteams, die teilweise die 10. Klasse der Franziskusschule besuchen. Einmal mehr zeigte sich, wie wertvoll das Engagement älterer Schüler für jüngere Schüler sein kann: Während der Freizeit herrschte eine sehr gute freundschaftliche Stimmung unter Teilnehmern und Betreuern!

Die Freizeit war eines der vielen Kooperationsangebote zwischen Franziskusschule und Jugendteam.

Quelle: www.franziskus-whv.de – Artikel zur Verfügung gestellt durch die Franziskusschule Wilhelmshaven / Thomas Kurth.

Zeltlager 2012 in der Rhön

Ein supertolles Zeltlager in der Rhön liegt hinter uns! Wir vermissen das Lager, die Stimmung und Euch! Wir sind dankbar, mit Euch unterwegs gewesen zu sein und freuen uns, Euch bald mal wieder zu sehen!

Eure Betreuer

Zeltlager Gruppenbild 2012

RAUS! Freizeit-Tage in Wildeshausen

4 Tage Spaß, Action und viel frische Luft

Eine tolle Stimmung herrschte im Freizeitheim „St. Georgshof“ in Wildeshausen unter den 20 Kindern und ihren 5 Betreuern, die in den Zeugnisferien einige schöne Tage zusammen verbrachten. Eingeladen hatte Schulsozialarbeiter Thomas Kurth gemeinsam mit Betreuern des Jugendteams der Kirchengemeinde St. Willehad.

wildeshausen-2012-gross

Schon gleich zu Beginn stand für die Kinder der Klassen 5 und 6 der Franziskusschule ein Geländespiel an, das es in sich hatte: Volle Aufmerksamkeit und hohe Laufbereitschaft war vor historischer Kulisse der „Kleinenknetener Steingräber“ gefragt! Die tolle Gegend der Wildeshauser Geest machte auch das abends stattfindende zweite Geländespiel des Tages zu einem echten Abenteuer.

Abends gab es gemeinsame Spiele und eine Singerunde. An den anderen Tagen standen dann noch eine GPS-Schnitzeljagd und ein Spiel in der Stadt auf dem Programm. Außerdem wurde das Schwimmbad in Cloppenburg besucht, in dem geplanscht, getobt und gesprungen wurde.

Sichtlich überrascht war nicht nur das Geburtstagskind Tim vom Engagement der Betreuer, die es sich nicht nehmen ließen ein echtes kleines Feuerwerk um 00:00 Uhr für ihn zu zünden.

Die Freizeit gehört zu den immer wieder stattfindenden Ferien- und Wochenendangeboten für die Franziskusschüler. Ein besonderer Dank geht an die Betreuer des Jugendteams: Sebastian Jung, Pia Wachenfeld, Kiara Bruns, Martin Alder, Benjamin Werle und Matthias Pietryga.

Thomas Kurth (ursprünglich erschienen auf www.franziskus-whv.de)

Auszeichnung für das Jugendteam

Aus der Kirchenzeitung „Kirche+Leben“ vom 29. Januar 2012 (hier als Original):

Schule und Gemeinde Hand in Hand

WILHELMSHAVEN Für beispielhaften Einsatz hat die Darlehnskasse Münster, Bank des Bistums, fünf Einrichtungen und Aktionen der oldenburgischen Kirche mit einem Zuschuss von jeweils 5 000 Euro ausgezeichnet. Kirche+Leben stellt sie vor.

Das weiß in Wilhlemshaven jeder: Die Stadt schrumpft. Familien und andere jüngere Menschen ziehen weg, weil es keine Arbeit gibt. Die Alten bleiben. Mit der Folge, dass auch die im Verhältnis ohnehin kleine Pfarrgemeinde Sankt Willehad schrumpft. Um so wichtiger, die katholischen Kinder und Jugendlichen in der Stadt und der Umgebung „für die Teilnahme am Gemeindeleben zu begeistern“. So drückt es jedenfalls Thomas Kurth aus, Sozialarbeiter in der bischöflichen Franziskusschule in der Stadt.

Keine katholische Insel

Begeisterung, das ja. Aber in dieser Haupt- und Realschule wolle man mit den sozialen Angeboten keine „katholische Insel“ bilden, so Kurth. „Wir öffnen unsere Aktionen ganz bewusst für alle Kinder und Jugendlichen der Stadt.“ Der Grund ist klar: Nur zehn Prozent Katholiken in der Stadt – dann hat ein Kind immer auch Freunde, die nicht katholisch sind. Auch in der Schule.

Sozialarbeiter und Seelsorger an der Franziskusschule arbeiten besonders daran, Angebote der Pfarrgemeinde mit denen der Schule zu verbinden. In Sankt Willehad sind im Sommer rund hundertfünfzig Kinder bei den Freizeiten dabei: Acht- bis Elfjährige fahren zwei Wochen die holländische Insel Ameland, Zwölf- bis Vierzehnjährige fahren auf Zeltplätze in der Eifel oder der Rhön, fünfzehn- bis neunzehnjährige Jugendliche sind bei Kanutouren in Schweden unterwegs. Gerade hier, so Sozialarbeiter Kurth, gelinge es, Kinder und Jugendliche anzusprechen, „die wir sonst nicht erreichen könnten.“

Vor allem im Zeltlager könnten Kinder und Jugendliche Teamgeist, Verantwortung und Rücksicht lernen. Sein Eindruck: Solche „immer wieder erlebbaren Momente“ könnten dort in besonderer Art und Weise in die Lebenswirklichkeit der Kinder übertragen werden.

Kurth spricht von „realistischen Erwartungen“: In den zwei Wochen im Sommer gehe es um erste Berührungen und gute Erfahrungen, auch mit besonderen religiösen Elementen wie Gebeten und Lagergottesdiensten. ´

Dabei könne er immer wieder feststellen, dass die positiven Stimmungen der Ferienfreizeiten in die Schulgemeinschaft „hinüberschwappen“ mit der Folge neuer Kontakte in der Schülerschaft.

Inzwischen suchen nach seinen Worten Schülerinnen und Schüler der neunten und zehnten Klasse an der Franziskusschule verstärkt die Möglichkeit, Freizeiten als eine Art Hilfs-Betreuer zu begleiten und sich so im ehrenamtlichen Einsatz zu erproben. Das könne die Schule in diesem Umfang gar nicht anbieten. Inzwischen sei der Anteil nicht katholischer Betreuer stetig gestiegen. Im Lager insgesamt sei inzwischen die Hälfte der Teilnehmer nicht katholisch.

Kurths Fazit: „Die Tatsache, dass die katholische Jugend in Wilhelmshaven Freizeiten für alle anbietet, hält die Pfarrgemeinde positiv im Gespräch und macht sie für viele erlebbar.“

Franz Josef Scheeben

Förderung der Jugendarbeit

Auszeichnung der DKM für das Jugendteam

Preisverleihung für das Jugendteam durch die Darlehnskasse Münster in Vechta
Preisverleihung für das Jugendteam durch die Darlehnskasse Münster in Vechta

Dieses vielfältige Angebot für Kinder und Jugendliche mit hoher Qualität ist in der Diaspora eine Seltenheit. Aus diesem Grund wurde die Arbeit des Jugendteams im Herbst 2011 von der Darlehnskasse Münster ausgezeichnet. Das Bild stammt von der Preisverleihung in Vechta, als eine kleine Abordnung des Jugendteams die Glückwünsche des Weihbischofs Heinrich Timmerevers und einen Zuschuss für die Jugendarbeit in Empfang nahmen. Den Bericht aus der Zeitung „Kirche und Leben“ über die Preisverleihung stellen wir hier zur Verfügung.

Förderung durch Bürgerfond

Auch von regionalen Organisationen haben wir bereits finanzielle Förderungen erhalten. An dieser Stelle ist der Bürgerfond „Impulse für die Gesellschaft“ der GDF SUEZ Energie Deutschland zu nennen, der dem Zeltlager im Frühjahr 2012 einen Geldbetrag für die Anschaffung neuer Zelte zur Verfügung gestellt hat.

Unterstützung bei Spielplatzrenovierungen

Herzlichst bedanken wir uns im Namen des gesamten Jugendteams bei allen unseren Unterstützern, die uns bei den Renovierungen der Spielplätze Salzastraße und Weichselstraße im Stadtteil Fedderwardergroden bei den 72-Stunden-Aktionen 2009 und 2013 geholfen haben. Durch die zum Teil sehr großzügigen Sachspenden der Stadt und Unternehmen kamen die Erneuerunger sehr gut voran. Herzlich danken wir für diese Spenden, die durch die Arbeit des Jugendteams an diie Kinder und Jugendliche weitergegeben wurden. Diese können sich nun über schöne Spielplätze freuen!

Spende durch Adventskonzert

Das Jugendteam hat zur Förderung der Jugendarbeit 444,07 Euro von der Cäcilienschule Wilhelmshaven überreicht bekommen. Dieses Geld wurde beim Adventskonzert 2012 durch Spenden eingenommen und mit herzlichen Grüßen durch die Musiklehrer an das Jugendteam überreicht. Dafür danken wir recht herzlich!

 

 

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Willkommen

Herzlich Willkommen auf der Homepage des Jugendteams der katholischen Kirchengemeinde St. Willehad Wilhelmshaven!

Wir wünschen Euch viel Spaß beim Durchstöbern dieser Seite. Viele spannende Aktionen, Berichte und ein Kalender mit allen aktuellen Terminen steht für Euch bereit.

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Viel Spaß mit der Website wünscht
Euer Jugendteam